Tipps für mobile Endgeräte
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Tipps für "mobilfähige" Inhalte


In Deutschland gibt es mehr als 110 Millionen Mobilfunkanschlüsse.
Die Inhaber dieser Anschlüsse nutzen zunehmend mobile Endgeräte
wie Android Smartphones, Blackberries oder iPhones. Die Nutzer
lassen es zu, dass sie durch das ständige "Online-Sein" in eine
permanente Gegenwartssituation gedrängt werden. Sie erwarten,
dass die schöne Welt des Internet auch auf diesen mobilen
Endgeräten verfügbar ist.

Wenn Sie zu den Gewinnern gehören möchten, sollten Sie die
Unterschiede zur bisherigen, "klassischen" Internetstrategie kennen.
Im Vergleich zu den eher traditionellen Computern wie Laptops,
Notebooks, Netbooks haben diese mobilen Endgeräte technische
Nachteile, die man kennen und berücksichtigen sollte wie

- Kleineren Bildschirm
- Geringere Auflösung
- Niedrigere Prozessorgeschwindigkeit
- Längere Downloadzeiten.

Diese Charakteristika führen zu technischen Restriktionen bei
der Darstellung der Inhalte hinsichtlich hinsichtlich Format,
Zeichenzahl und Lesbarkeit.

Kurzum, die schönen Webseiten müssen auch auf kleinen Bildschirmen
der mobilen Endgeräte benutzerfreundlich angezeigt werden
("Good Usability"). Eine gute Lösung heißt "Responsive Webdesign".

Weiterhin ist das mentale Umfeld anders als vor dem PC.
Die Aufmerksamkeitsspanne des Users ist meist noch geringer,
machmal so klein wie der Bildschirm auf dem Smartphone.

Manche Autoren sprechen in diesem Zusammenhang davon,
dass die Inhalte nicht nur für "mobile Endgeräte", sondern auch
für "mobile Gehirne" ansprechend zubereitet werden müssen.

Es gibt inzwischen Programme, die erkennen, ob eine Website
von einem Computer oder einem Smartphone abgerufen werden.
(Details zu Herausforderungen bei der Programmierung für
"handheld media" finden Sie beispielsweise auf
http://aktuell.de.selfhtml.org/artikel/css/mobile-endgeraete/)

Für eine attraktive "Mobile Website" als auch die "Mobilfähigkeit"
Ihrer Emails finden Sie hier hilfreiche Tipps:

Allgemein: Die Schriftgröße und das Layout sollten so gewählt werden,
werden, dass der Text ohne Zoomen gelesen werden kann.

1) Die ersten zwei bis drei Sätze sollten bereits die wichtigsten
Informationen enthalten, da auf dem ersten Blick im Display
oft nur die ersten 20 bis 25 Wörter erscheinen. Also statt
längerer Textblöcke eher kurze Sätze verwenden.

2) Verzichten Sie auf aufwändige Fotos und Grafiken.
Komprimieren Sie Bilder, um die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen.

3) Falls Videos: kein Flash, sondern beispielsweise YouTube

4) Gestalten Sie auszufüllende Formulare ganz einfach,
das heißt mit ganz wenigen Feldern.

5) Gestalten Sie Navigationselemente ausreichend groß,
so dass diese auch auf kleinen Bildschirmen von Smartphones
gut bedienbar sind. Dies gilt besonders für Aktionsbuttons.
Erwägen Sie eine Click-to-Call-Option für Telefonnummern,
so dass der User leicht direkt anrufen kann.

6) Geben Sie den Link zu einer Webseite, auf welcher der
Empfänger den Text in einer lesefreundlichen Version
sehen oder als Dokument downloaden kann.

7) Erwägen Sie eine Eingangsseite, auf der erkannt wird,
ob der User von einem mobilen Endgerät oder einem regulären
Computer zugreift, so dass zwischen einer "mobilen" und einer
und einer "stationären" Webseitenversion gewählt werden kann.

8) Erwägen Sie ein "Responsive Webdesign" oder "responsives Webdesign",
das die technische Umsetzung eines anpassungsfähigen Website-Layouts
beinhaltetet. Der grafische Aufbau der Webseite erfolgt dann anhand
der Anforderungen des jeweiligen Gerätes, mit dem die Seite
betrachtet wird.

9) Gewährleisten Sie, dass die Buttons für gewünschte Aktionen
(beispielsweise "Weiter") ausreichend weit entfernt sind von den
Buttons für ungewünschte Aktionen (beispielsweise "Abbrechen"
ode "Neue Suche" oder andere unumkehrbare Aktionen). So reduzieren
Sie das Risiko, dass der User versehentlich auf einen falschen Button
klickt und eventuell frustriert den Bestellvorgang abbricht.

10) Senden Sie eine Testversion an Ihr eigenes Endgerät, bevor
Sie Ihre Nachricht an einen größeren Verteiler verschicken.


Mehr beispielsweise auf www.themobileplaybook.com Mehr

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Erfolsfaktoren für Apps und Digital Health Lösungen

Es gibt zunehmend e-Health-Produkte für die "digitale Gesundheit". Diese reichen von medizinischen Wearables (tragbare Gesundheits-Tools) bis zu compliancefördernden Apps.

Beispielse sind "MyTherapy", eine App zur Förderung der Therapie-Adhärenz sowie die Dermatologie-App der Startup-Firma Klara GmbH, mittels derer die Patienten ein Foto ihrer Hautauffälligkeiten and einen Dermatologien schicken können. Ein Hinweis am Rande: Die letztere Firma ist aufgrund der Bedenken und Sorgen in Deutschland nach New York umgezogen, wo Kooperationsgespräche mit amerikanischen Kliniken und Ärzteverbänden laufen.

Für weitere Einsichten sei verwiesen auf einen Artikel von Arthur D. Little, veröffentlicht in der Zeitschrift "mobile health", Ausgabe 01/15 im Pharma Relations Verlag mit der Überschrift "9 Prinzipien für Erfolg mit Digital Health-Lösungen".

Beachten Sie die rechtlichen Bestimmungen: Wenn es um die "Erkennung, Verhütung oder Linderung von Krankkeiten" geht, unterliegt die App dem Geltungsbereich des Medizin-produkte-gesetzes (MPG) und den entsprechenden Verordnungen. Informationen bietet das BfArM und der Bundesverband Internetmedizin (BiM) an, der auch ein Qualitätssiegel für diese Apps eingeführt hat.

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Persönliche Erfahrung

Anmerkung am Rande:
Bei dem "Hype", der um die mobilen Versionen von Webseiten gemacht wird, hat es mich selber überrascht, dass meine Hauptwebseite

www.umbachpartner.com

laut Statistik von Google Analytics im Juni 2015 in etwa 99 Prozent auf einem Desktop-Computer und nur in dem verschwindend kleinen Anteil von 1 Prozent auf einem mobilen Gerät aufgerufen wurde.

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